Spreewaldquerung

Am 30.10.2021 war Premiere für ein neues Sport-Event. Die Spreewaldquerung bzw. der Spreewald-Marsch boten Sportler laufend, walkend, wandernd oder Radfahrend die Möglichkeit, den Spreewald fast in seiner kompletten Länge zu durchqueren. Unsere kleine Wandergruppe hatte mit Petra Zuwachs bekommen und so trafen wir uns gespannt früh morgens in Lübben an der Schlossinsel.

Die Startnummern hatten wir uns schon am Freitag aushändigen lassen. Für alle Abholer gab es an der Ausgabe kostenlos Kaffee und Kuchen. Dicker Pluspunkt. Abends gab es wohl noch einen musikalischen Glühwein- und Lichterabend. Den ließen wir aber aus. Selbstverständlich konnte man die Strecken von 80km für Radler, 50, 30, 21,2, 10 oder 5 km für Läufer, Walker und Wanderer auch in mehreren Etappen oder an einem anderen Tag absolvieren. Medaillenvergabe war hier garantiert.

Da aber das einzigartige Verpflegungsangebot nur am 30.10. zu bekommen war, wanderten wir an diesem Tag. Kleiner Auszug aus der Speisekarte? Bittesehr:

Zirtonentorte, Ananastorte, Schokoladentorte, Streuselkuchen mit Pudding, Streuselkuchen mit Preiselbeeren, Pflaumenkuchen, Apfelkuchen, Apfel-Eierschecke, Kirschkuchen,
Vegetarische Kartoffelsuppe, Brühe, Tee, Wasser, ISO, Cola, Schorle, ….
Nüsse, Salzbrezeln, Waffeln, Kekse, Fett-, Käse- und Wurstschnitte
n, ….

Gut organisiert war auch der Bus- und Gepäcktransfer. Den nutzen wir allerdings nicht, sondern ließen uns von Familie und Freunden fahren bzw. abholen.

Wir haben darauf geachtet, es war wirklich alles da und oberlecker. Die Läufer haben wir echt bedauert, schließlich kann man sich beim Rennen ja nicht so voll stopfen, wie beim Wandern.

Los gings aber um 09:00 Uhr. Während wir auf unseren Startschuss warteten, stand wir den Läufern, die schon lange in Groß Wasserburg gestartet waren Spalier und applaudierten diesen verrückten 50 km-Läufern. Dann gings auch für uns los. Zunächst immer neben der Spree. Der langsam erwachende Tag bot mit kleinen Nebelbänken und der durchblitzenden Sonne immer wieder schöne Fotomotive.

Sonst war die Strecke leider ziemlich eintönig. Wirklicher Spreewald, also typisches für den Spreewald sah man eher weniger. Aber wir arbeiteten uns von Verpflegungspunkt zu Verpflegungspunkt. Zwischendurch hatten wir auch noch Gelegenheit ein paar Geocaches zu suchen und zu finden. Spreewaldtypisch wurde es dann in Alt- bzw. Neu Zauche.

Da gab es dann auch mal einen Kahn zu sehen. Laut Veranstalter war eigentlich geplant, den Weg über offizielle Wanderwege zu führen, jedoch wurde dies nicht durch die beteiligten Ämter genehmigt. Trotzdem liefen sich die Kilometer so „weg“. Die letzten Kilometer wurden jedoch ziemlich öde. Flaches Land und nix zu sehen, links Wiese, rechts Wasser oder umgekehrt.

Aber irgendwann hörten wir die Musik und den Sprecher aus dem Zielbereich. Also die letzten Kräfte motiviert und durchs Ziel marschiert.

Endlich hatten wir die wunderschöne Medaille um den Hals.

Minuspunkt – die Verpflegung im Zielbereich (Radler, Obst etc. war leider zu unserem Zieleinlauf nur noch dürftig vorhanden) Aber es gab die Möglichkeit Pommes, Bratwurst etc. käuflich zu erwerben.

Wir waren mächtig platt aber richtig zufrieden, die 30 km mit relativ übersichtlichem Blasengeschehen an den Füßen überstanden zu haben.

Eine tolle Veranstaltung. Allerdings muss die Strecke echt verändert werden. Mehr Spreewald muss her.

Ein Gedanke zu “Spreewaldquerung

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