Bad Muskau/Łęknica

Endlich war es wieder soweit – Geocaching-Wanderung.

Diesmal führte uns unsere Wanderung von Bad Muskau nach Łęknica und wieder zurück nach Bad Muskau. Die polnische Seite besteht laut Web-Info zu 66 % aus Wald und das fühlt sich auch so an.

Zunächst wollten wir den örtlichen Bäcker in Bad Muskau leer kaufen, aber der hatte zu. Manchmal ist es ganz gut, wenn man zu spät los fährt. Martin und Familie waren schon in Bad Muskau, als wir gerade in Döbern am offenen Bäcker vorbei fuhren. Also flugs gewendet und geshoppt, was das Kuchen- und Brötchenherz begehrt. Am Parkplatz konnten wir sogleich den ersten Cache ausmachen. Dann  marschierten wir zum Marktplatz, wo der nächste zu finden war.

Nach kurzer Verwirrung fanden wir auch diesen und machten uns auf in den Fürst-Pückler Park – dem „großen Bruder“ von unserem Pückler-Park in Branitz.

Der Park präsentierte sich in den schönsten Herbstfarben. Bisher kannten wir ihn ja nur als Laufstrecke im Frühjahr als Teil der Niederlausitzer Laufserie bzw. Fürst-Pückler-Pokal.

Kurz darauf gab es dann einen Cache mit Rästel, den wir mit vereinten Kräften lösen konnten und da wir nun schonmal dicht an der Grenze zu Polen waren, entschieden wir uns, die Wanderung in umgekehrter Richtung als geplant zu absolvieren. Also ging es schnell über den Polen-Markt mit all seinen Plastik-Scheußlichkeiten, Bratgerüchen und nervender Schlagermusik. Danach mussten wir etwas wenig einladend an der Straße entlang marschieren, um den Geotouristischen Pfad zu erreichen.

Noch ein bisschen Straße und schon standen wir im schönsten Herbstwald

Hier landeten wir an einer Seenplatte der ehemaligen Tagebaugrube „Freundschaft der Völker – Babina-Grube“. Der Bergbau hat hier ein paar schlimme Schäden in der Natur hinterlassen. Ein groß angelegtes Rekultivierungsprogramm hat einiges wieder minimieren. Die Böschungen wurden verfestigt und es gab neue Anpflanzungen, außerdem wurden zum Teil Hohlräume verfestigt. Der gut beschilderte Weg führte uns an zahlreichen Wasserbecken vorbei. Hier faszinierte vor allem die Färbung – von rostrot bis azurblau ist alles dabei.

Am Afrika-See – seine Form hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Kontinent – gibt es einen tollen Aussichtsturm aus Holz. Überhaupt gibt es sehr viele schöne Rastplätze und Brücken. Vor allem fiel uns die Sauberkeit auf. Die Waldränder waren sogar gemäht. An dieser Stelle soll ich bemerken, dass noch nie so ein sauberes Dixie-Klo besucht wurde 🙂

Hier fanden wir dann auch noch eine Cache. Im übrigen ist die Wanderung hier nicht ungefährlich, da es immer zu Rutschungen kommen kann. Man sollte also nicht die gekennzeichneten Pfade verlassen.

Am Ende des Geotouristischen Pfades fanden wir dan noch einen Cache und machten uns auf den Weg zum Pückler-Park und landeten kurz darauf auch im polnische Teil.

Eine große Brücke verbindet beide Teile, natürlich gabs auch wieder Geocaches zu suchen und zu finden.

Erstaunt waren wir über die größe des Parks. „Unser“ ist mit seinen 5km Außenlänge ja relativ übersichtlich, aber hier gab es unglaublich viele verschiedene Wege. Auch mit den bekannten „Sicht-achsen“ spielte Pückler hier wieder sehr. Überall gibt es kleine und große Brücken und romatische Pfade. Und natürlich Caches.

Tja, und mit vielen bunten Blättern und wunderschönen Fotos im Gepäck standen wir nach 6 Stunden wieder auf dem Parkplatz. Das wird auf jeden Fall nicht der letzte Besuch in der Gegend gewesen sein, denn es gibt noch ein paar Wege, die es sich zu gehen lohnt, mit und ohne Caches.

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