Donautrail -Linz / Oberösterreich

Endlich war es soweit, der Donautrail 2022 konnte gestartet werden. Der ursprüngliche Termin war ja Ende Februar und musste wegen Corona verschoben werden. Lange Zeit hatte ich echt Bedenken, ob es überhaupt klappen würde. Aber nun, am 23.04.2022 war es endlich soweit.

Unsere Startnummerunterlagen hatte Max ja bereits im März abgeholt. Es gab keine offiziellen Startnummern, die man sich wie üblich, gut sichtbar an den Körper heftet. Letztlich erfolgte auch keine direkte Zeitnahme. Über einen QR-Code konnte man sich aber einloggen und sich dann auch später die Urkunden mit Zeit drucken.

Aber von Anfang an.

Der Donautrail bietet Läufern, Speedhikern und Wanderen ein vielseitiges Programm mit Schwierigkeitsgraden von 22, 35, 65 und 100 Kilometern. Neu ist auch ein Family-Trail von 12 Kilometern.

Dabei werden 2 bis 4 Gipfel rund um Linz erklommen und natürlich auch wieder hinab gelaufen.

Start war für alle in der Linzerie – einem Einkaufszentraum. Es waren aber auch Individualstarts möglich. Für alle Strecken gab es allerdings Startzeitempfehlungen und so starteten die 100er bereits am Vorabend gegen 22:00 Uhr.

Für uns 22er ging es um 10:00 Uhr los. Zunächst marschierten wir über den Hauptplatz, etwas oberhalb der Promenade an der Donau entlang, Vorbei am Kunstmuseum strebten wir der neuen Eisenbahnbrücke zu. Nachdem wir die überquert hatten ging es ein wenig am Golfplatz und am Urnenhain in Urfahr – einem Stadtteil von Linz hinaus Richtung Pöstlingberg.

Hier gab es nun die ersten Anstiege zu bewältigen. Der Berg selbst ist 539m hoch. Oben steht eine wunderschöne barocke Walfahrtskirche. Hier oben gab es dann auch die erste Labestation und zwar direkt vor der Hartlauer Fotogalerie.

Gut gestärkt machten wir uns flinken Fußes auf zum nächsten Berg.

Die Gegend rund um Linz ist sehr schön. Im Moment gab es allerdings reichlich Kahlschlag in der Wald-Welt. Ob es am Sturm, dem Borkenkäfer oder etwas anderem lag, kann ich leider nicht sagen. Schöner Nebenefekt des Wochenendes ist aber, das pro Starter ein neuer Baum gepflanzt worden ist.

Weiter ging es zum Koglerauer Spitz in 685m Höhe. Hier gibts sogar ein Gipfelkreuz.

Kurz genossen wir den schönen Donaublick und schon gings weiter. Die Sonne blitze immer mal wieder hervor, aber der zuweilen doch recht frische Winde pustete uns um die Ohren. Nach dem letzten Berg ging es nun nur noch bergab.

An der 2. Labestation bekamen wir ein warme Linsensuppe – oberlecker – und frisch gestärkt konnten wir noch einmal die letzten Kräfte aktivieren.

Bald landeten wir in Puchenau. Hier wurde der Wanderweg etwas merkwürdig, aber vermutlich nicht anderes zu realisieren.

Wir liefen über ein Schulzentrum und landeten dann am Ufer der Donau. Von hier waren es nur noch wenige Kilometer, aber die zogen sich mächtig. Auf dem Fahrrad/Fußweg gibt es ja nicht wirklich was zu sehen und wer wandert schon gerne an einer Fernverkehrsstraße entlang. Aber auch das absolvierten wir, wenn auch schon mit Schmerzen bei dem einen oder anderen in unserer 4er Gruppe.

Fürs letzte Foto setzten wir aber alle noch einmal unsere „Happy-Faces“ auf und schon fanden wir uns auf dem Hauptplatz wieder. Nun noch den anderen Eingang der Linzerie finden und hoch ging es auf der Rolltreppe dem Ziel entgegen. Hier wurden wir mit viel Applaus empfangen und bekamen auch unsere schicken Medaillen.

Alles in allem ein wirklich tolles und absolut empfeglenswertes Event. Das Schönste war, dass alles so entspannt lief. Kein Stress, keine Hektik durch starre Startblöcke oder Zeiten und Zieleinläufe.

Im nächsten Jahr möchten der Max und ich mindestens den 35er schaffen und dabei nicht nur Wandern sondern stückweise auch laufen. Mal schauen, ob das so klappt.

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