3. aber nicht Ski- sondern Snowboard-Tag

Schon vorab: es wird ein sehr kurzer Bericht und Fotos gibts auch nur spärlich. Sorry!

Zunächst stiefelten wir zum Verleih und holten uns die entsprechende Ausrüstung. Man muss schon sagen, sowohl im Style als auch in der Bequemlichkeit liegt das Board ganz weit vorne.

Um die bequemen Schuhe beneide ich alle Boarder als sonst Skifahrer sehr. Da wir nicht zum ersten Mal aber trotzdem als Mega-Anfänger mit dem Board unterwegs waren, entschieden wir uns gegen einen Snowboard-Kurs. Das sollte heute ein ganz großer Pluspunkt werden.

Mit dem Bus fuhren wir zur Planai-West, weil es dort eine blaue Piste im Zielhang gibt. Was wir jedoch nicht wussten war, dass dies eine Talabfahrt war und man gar keinen Hang zum Üben hatte. Also entschlossen wir uns doch wieder zurück zur Planai zu gehen und dort im oberen Bereich auf die blaue Piste zu wechseln. Hätten wir gewusst, dass es wirklich nur ein paar Gehminuten sind, die mit dem Snowboard unterm Arm leichter zu gehen sind, als mit den schweren Ski, wären wir hin zu auch nicht mit dem Bus gefahren, der uns nämlich sehr lange warten ließ.

Nun also hoch auf den Berg. Die ersten Meter waren alles andere als erfolgreich, aber das gehört dazu. Irgendwie kamen wir dann über einen Ziehweg (auf dem ich schier atemberaubend gefährliche Geschwindigkeiten erreichte ;-)) auf der blauen Piste an. Heute erschien mir jedes Hügelchen wie die Streif in Kitzbühel. Da wir uns Schleppliftfahren noch nicht gleich zutrauten, hieß es von nun an immer wieder den Hang hoch laufen.

Ich will es mal so sagen, Max fuhr und ich machte auch irgendwas. Leider wurde der Wind immer stärker und es flog mächtig viel Dreck aus dem Wald auf die Piste. Nach dem 3. Mal hochlaufen entschied sich Max für den Lift. Just als ich es ihm gleich tun wollte, schloss der Lift wegen den gefährichen Winden. Ich hatte auch nur noch Pudding in den Beinen. Der Sturm wurde immer mehr und nach und nach leerten sich die Pisten, da alle Lifte den Betrieb einstellten. Hier wäre der gebuchte Kurs vermutlich dann doch das Geld nicht mehr wert gewesen, da viel zu wenig Zeit war. Mit dem FritzBlitz hangelten wir uns wieder zur Planai.

Ich versuchte über den anschließenden Ziehweg mein Glück, aber dann war der Ofen aus. Nichts ginng mehr. Keine Kraft und bevor sich Angst einstellt, nahm ich das Bord unter den Hintern und rodelte ein Stück. Gefährlliche Sache.

Auf der roten Piste unterschätzte ich das nicht vorhandene Bremsverhalten meines Körpers und sauste den Hang hinab. Irgendwann konnte ich das Board nicht mehr halten und es flog wie ein Geschoß bergab. Sehr gefährlich, auf keinen Fall nachmachen! Mit ganz viel Glück hat es niemanden getroffen und verschwand auch nicht auf Nimmer-Wiedersehen im Wald. Ein netter Skifahrer sammelte es ein und brachte es mir sogar ein Stück den Berg hoch. Danke! Aber ich konnte nicht mehr auf das Dig drauf und so stiefelte ich mit hängenden Flügeln zur Mittelstation. Da wartete meine Rettung!!!! Ein Bus. Da die Lifte nicht mehr fuhren schickten die Betreiber sofort Busse um die Leute ins Tal zu bringen.

Für unser Bemühen belohnten wir uns noch mit 3 Getränken in der Tenne und ab gings nach Hause.

Morgen wollen wir zum Dachstein Skifahren. Dazu wollen wir die erste Gondel um 8 Uhr nehmen. Gibt doch nix Schöneres, als auf einer frisch präparierten Piste dahin zu gleiten.

Ein Gedanke zu “3. aber nicht Ski- sondern Snowboard-Tag

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