2. Skitag – Hauser-Kaibling

Ein bisschen Bedenken hatte ich ja, ob mich der Muskelkater hindert, gut gelaunt wieder in die Skiklamotten zu steigen, aber nein! Er schnurrte nur ein bisschen. Los gings wieder mit der Planai-Gondel hinauf.

Bei schönstem Sonnenschein nahmen wir die erste Abfahrt und wurden etwas enttäuscht. Zwar war schon etwas Zeit vergangen, dass die Pistenbulys ihre Arbeit verrichtet hatten, aber dennoch waren schon ziemliche Hügel aufgeschoben. Aber es hatte auch den Anschein, dass ein paar mehr Leute unterwegs waren. Wir hangelten uns von Lift zu Lift und erreichten auf 2015 m den höchsten Punkt der Schladminger Skischaukel. Hab leider vergessen ein Foto zu machen von dem Panorama des steierischen Ennstal. Ich kann nur berichten, dass es einfach atemberaubend schön war.

Wir fuhren dann mit der Quattralpina, der 6er und 8er Gondel und dem Höfi-Express, um das nur ganz kurz anzuschneiden.

Putziges Highlight mit ganz viel Spaß war die XXL Funslope auf der Kaiblingalm. Auf 1460m Gesamtlänge gibts hier u.a. Bodenwellen, Steilkurven, Schneetunnel, Speedbooster. Elemente aus dem Skicross und dem bekannten Snowpark sind hier miteinander verbunden und für fast jedermann zu bewältigen. Für den Spaß am Rande gibts eine Low Five Abklatschhand, einer Sound High Five Abklatschhand sowie einem Sound Slopy: eher was für die kleinen Schneehasen. Am Ende fährt man noch durch eine Schnecke und einen Tunnel. Ein wirklicher Spaß, aber nicht ohne.

Nach all den schnellen Pistenkilometern waren meine Beine doch etwas müde und wir machten Pause. Unsere Wahl fiel auf die Gumpenbar. Beste Wahl. Hier gibts mal nicht nur Käsespätzle, Pommes mit Würschtl oder Germknödel sondern oberleckeren Flammkuchen und Pancake. Ersteres gönnten wir uns und auch ein Flügerl, diesmal aber in blau. Iceflügerl.

Dann gings mit dem Höfi-Express noch einmal hinauf, aber so richtig wollten meine Beine nicht mehr. Der rechte Ski „lief“ mir ständig weg und ich bekam keinen Druck drauf. So landete ich mehr als einmal im Schnee. Alles ohne Schaden, aber so richtig spaßig wars nicht mehr. Die Pisten waren auch schon mächtig durch. Also hangelten wir uns wieder Richtung Planai. Sehr zu Max Freude noch mal mit dem Fritzblitz (leider mit wenig zünftiger Schlager/Volksmusik) hinauf und dann die Talabfahrt.

Der Tag war aber trotzdem noch nicht zu Ende. Heute erkundeten wir noch ein Stück von dem Winterwanderweg an der Talbachklamm. Inzwischen steigen die Temperaturen und es beginnt mächtig zu tauen. Der Weg wurde dadurch ein wenig „wabbelig“. Ansonsten ist er ziemlich unspektakulär. Ein Weg mit einem Bach nebenher eben.

Er ist bis 24 Uhr beleuchtet, so lange blieben wir aber nicht. Zum Wasserfall sind es gut 4 h , die Zeit hatten wir nun doch nicht. Wir marschierten bis Untertal, wo nix los war

und wieder zurück.

Morgen stellen wir uns aufs Board – wenn das mal gut geht.

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