115

Loslaufen. Irgendwohin, wo es ruhig ist. Keine fremden Stimmen, keine Geräusche. Nur die Stille hören ud meine Schritte. Meinen Gedanken lauschen und hoffen, dich zu hören.

Ich stecke gerade wieder bis zum Hals in diesem Weglauf-Wunsch. Mein Terminkalender und diese verdammte Pflichtbewußtsein hindern mich. Das „“Ich muss garnix“-Mantra funktioniert nicht. Ich nehme wieder viel zu viel wahr, was sich auf mich verlässt. Schön gebraucht zu werden, aber das gute Gefühl hängt mir wie eine Kette am Bein.

Ich wollte doch alles anders machen und doch hänge ich wieder in dieser Auto-Rennbahn-Acht. In jeder Runde wird es irgendwie schneller und ich hoffe, dass ich nicht aus der nächsten Steilkurve fliege. Keine Chance, das Tempo selber zu bestimmen und bremsen ist so unheimlich anstrengend.

Wenn ich wenigstens jemanden hätte, dem ich die ganze Schuld in die Schuhe schieben kann.

Du bist so weit weg……

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s