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In der Stadt habe ich eine Frau gesehen. Sie sah aus, wie eine „klassische“ Witwe. Ganz in schwarz. So traurig und geschockt ihr Gesicht aussah, war sie vermutlich wirklich eine Frau, die jemand ganz lieben verloren hat. Diese schwarzen Sachen haben mich ab sehr erschreckt. Zuerst habe ich an mir herunter gesehen. Bin ich wohl „passend“ gekleidet? Ich finde JA. Ganz in schwarz, nein das ist nichts für mich. Dann würde ich mich ja nur auf die Trauer um dich reduzieren. Das bin ich aber nicht. Alles was ich bin, nach außen zeigen kann, hast du mir gezeigt. Du hast mir immer Mut gemacht, ich selbst zu sein, nicht auf andere zu hören, mich nicht klein machen zu lassen.  Wenn ich das alles in Trauer und Schmerz ertrinken lassen würde, dann wäre doch deine ganze Mühe und Liebe umsonst gewesen. Ich muss zeigen, wer ich bin. Deine Frau, die dich immer lieb haben und nie vergessen wird. Meine Dankbarkeit ist so groß, die passt in kein schwarzes Kleid.

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Morgen ist Muttertag. Unsere tollen Kinder. Die sind uns wirklich gut gelungen. Ich entdecke an den beiden so viel von dir, das ist mir so früher nicht aufgefallen. Das gibt mir ein tolles Gefühl.

Montag fahren wir nun eine Woche wandern. Ich freue mich, aber ich habe auch gehörig Schiss, ob und wie das so ohne dich werden wird.  Aber wir drei werden eine gute Zeit zusammen haben.

Ich hoffe, ich schaffe es auch, was in der Wanderkategorie in diesem Blog zu schreiben.

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