7. Tag – Der Regen regt uns auf

Tja, der Plan war heute, auf einen 2000er zu klettern, aber hatten wir beim Wettergott keine Lobby. Also erst mal einkaufen. Ein Fazit des Tages kommt jetzt gleich: Egal wie alt die Kinder sind, wenn man mit ihnen einkaufen geht, kauft man garantiert zu viel und Sachen, die einem niemals in den Sinn gekommen wären. 😆

Bis Mittags hielten wir es in der Wohnung aus, dann regnete es nur noch vereinzelt und ich wollten endlich an die frische Luft. Ingo wollte zwar auf den Berg, aber das lehnte ich ab. Die Wege sind so schon recht matschig und rutschig, da würde es nach einem Regen sicher noch schlimmer werden. Also entschieden wir uns für den Panoramarundweg. Die Kinder hatten keine Lust und legten einen Gammeltag ein.

Zuerst ging es zum Freibad vorbei am Fischteich. Vorbei am Haldensee wanderten wir auf einem Radwanderweg nach Nesselwängle. Hier waren wir schon fast so weit auf den nächsten Wanderweg abzubiegen, entschieden uns aber anders. Bloß gut, sonst wäre uns was sehr Leckeres entgangen.

Nach der Stärkung ging es oberhalb von Nesselwängle weiter Richtung Haller. Schon von Weitem hörte ich das drohende Gebimmel der Kuhglocken. Ich war tapfer, starb innerlich aber vor Angst tausend Tode. Endlich hatten wir die Herde hinter uns und mir fiel ein Stein vom Herzen, dass wir nicht abbiegen mussten, denn da lauerten noch mehr Almtiere.

Ich war noch nicht gerettet. Mitten auf dem Weg stand plötzlich ein Schild, dass uns verbot weiter zu gehen. Zumindest nicht bis 18:00 Uhr – Waldarbeiten. Na toll, jetzt musste ich wieder durch die Meute. Schon von weitem sah ich, dass sich die Viecher bewegt hatten und eine sogar vor uns auf dem Weg trabte und ständig vor sich hin muhte. Ich weiß ja nicht, was sie wollte, aber es klang nicht wie „Hey, schön dich zu sehen. Wir gehen zur Seite, dann hast du Platz“.☹

Also musste sich Ingo mit mir durch den Wald schlagen, um ein Stück weiter unten auf den Wanderweg zu stolpern. Naja, so hatten wir immerhin abgekürzt. Bestimmt 20 m. Jedenfalls kamen wir fast an der Stelle wieder raus, wo wir in Nesselwängle aufgestiegen sind. Wenn der Regen nicht immer wieder zwischendurch gefallen wäre, wäre es auch nicht so ärgerlich gewesen. Bald waren wir in Haller. Dort erstanden wir noch ein paar Mitbringsel und entdeckten noch einen schöneren Weg nach Haldensee, als unten am See, wo man quasi neben der Bundesstraße laufen musste. Letztlich waren wir dann doch noch drei Stunden unterwegs.

Erkenntnis des Tages: Kühe mögen Skipisten.

 

 

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