6. Tag – Am Ende gab’s ein Eis

Heute mussten wir als Trio wandern. Julia wollte sich ausruhen und außerdem an ihrer Bachelorarbeit werkeln.

Diesmal war unser Ziel Bergwasser. Von unserer Ferienwohnung kann man einen Wasserfall sehen, der leider aber nicht begehbar war. Zum Glück gibt es hier noch anderes fallendes Wasser und so marschierten wir los.

Eine ersten kleineren fanden wir quasi hinter dem Haus.

Hätte mir ja schon gereicht, aber nicht meinen Männern. Wenn wir schon mal unterwegs sind, dann wollten wir auch ein paar Stempel für den Wanderpass einsammeln. In 1405 m Höhe liegt die Edenbachalm. Leider lauerten wieder ein paar dicke Kühe auf dem Weg. Ich konnte machen was ich wollte, meine Füße bewegten sich einfach nicht an den Kühen vorbei. Zwei besonders vorwitzige Tiere stellten sich direkt auf den Weg. Vermutlich haben sie sich fast kaputt gelacht, aber dann siegte ihr Hunger und sie wandten sich wieder der Wiesen zu. Mein Signal zum Losgehen. Auf der Alm gönnten wir uns quasi euterfrische Milch und Buttermilch.

Edenbachalm

Weiter ging es auf dem Käsweg. Hier hatte sich ein kreativer Geist ausgelobt.

Auf 1682 m stießen wir dann auf die Strindenalpe. Dort kehrten wir nicht ein sondern holten uns nur die Stempel. Jetzt wurde der Weg leichter aber auch viel überfüllter. Zur Strindenalpe pilgern nämlich viele Leute, die von Tannheim aus die Gondelbahn nehmen und dann dort oben langstiefeln. Ist aber auch ein toller Blick.

Runter ging es dann recht flott. Max hatte inzwischen auch Hunger und so kehrten wir in der Usseralpe ein.

Die Usseralpe 1664 m

Dort bekamen wir Stempel Nummer drei und Max endlich eine Kaspressknödelsuppe nach seinem Geschmack. Er probiert sich quasi durch alle Hütten, denn Käseknödel ist nicht gleich Käseknödel. Schnell noch ein Schiwasser bzw. Weizen und abwärts ging’s  Richtung nächstem Wasserfall. Man konnte den breiten Forstweg nutzen oder etwas abenteuerliche Wanderwege, die etwas steiler und steiniger waren. Stellenweise hatte ich mit dem matschige Untergrund schon zu tun, aber wer nutzt schon einen Forstweg, wenn er Abenteuer haben kann. Außerdem waren wir so viel näher am Wasserfall. Am unteren Ende gab es noch einmal ein paar Meter aufwärts zu laufen und endlich standen wir direkt am Wasserfall.

In Tannheim erwarben wir noch Theaterkarten für das Volkstheater am Donnerstag und am Ende gab es eine leckere Belohnung. Auf dem Wiesenweg traten wir dann den Rückweg an. Auf dem Wiesenweg traten  wir dann den Rückweg an.

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Erkenntnis des Tages: Eis geht immer.

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