Von Rathaus zu Rathaus – ein Lauf wird 25 Jahre alt

Als sich am 29.08.1992 eine Gruppe Läufer, aufgeteilt in 27 deutsche und polnische Mannschaften, zum ersten Mal auf die Strecke von Cottbus nach Zielona Góra begab, war sicher nicht daran zu denken, dass diese Idee einmal ein so großes Echo auslösen würde.

Am 08.07.2017 um 09.00 Uhr fiel der Startschuss zum 25. Jubiläumslauf. Und dieser Lauf hat es in sich..

Die Strecke ist 100 km lang und verbindet die deutsche Stadt Cottbus und die polnische Stadt Zielona Góra. Dabei wechselt die Laufrichtung jedes Jahr, dass heißt der Startpunkt befindet sich abwechselnd an einem der Rathäuser. Dieses Jahr befand sich der Start in Cottbus. Gelaufen wird in einem Team, das aus 5 Läufern besteht. Davon muss mindestens ein Mitläufer weiblich und einer über 50 Jahre alt sein. Aktuell muss jeder Starter mindestens zwei Teilstrecken bewältigen. Die Streckenlängen liegen zwischen 3 und 15 km. Die Reihenfolge der Starter muss vorab angemeldet werden und wird an den Wechselstellen geprüft. insgesamt werden 14 Wechsel durchgeführt – man ahnt schon, dass viel Planung und Organisation hinter dem Lauf steht.

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Höhenprofil der Strecke (Quelle: Flyer Staffellauf 2017)

Wichtig für die Teams ist ein geräumiges und zuverlässiges Fahrzeug. Denn während der Läufer auf der Strecke ist, müssen die anderen Läufer auch zum nächsten Wechselpunkt gebracht werden. Kleine PKW’s funktionieren für uns nicht besonders gut, da es auch für die Stimmung im Team wichtig ist, zusammen zu sein.

Unsere Laufgruppe vom SV Motor Saspow stellte wieder zwei Mannschaften auf die Beine. Ingo bastelte unsere Teams zusammen und plante für uns recht anspruchsvolle individuelle Streckenziele. Bei uns kann ja nicht jeder laufen wie er will. Hier unsere Gesamtzielzeiten:

Team 1 mit Max, Julia, Thomas, Ingo und Julian: 8 h 25 min

Team 2 mit Stephan, Danilo, Olaf, Jörg und mir: 8 h 18 min

Ohne ordentliche Betreuer, also jemanden der fährt und/oder für die Verpflegung zuständig ist, läuft bei so einem Event nichts. Um uns sorgten sich  Udo, Lutz, Philipp, Gisela und Falk. So fanden sich im Auto nicht nur große Sporttaschen wieder, sondern auch Unmengen von Bananen, Semmeln, Streuselkuchen, Bouletten, Schnitzeln, Kartoffelsalat und und und. Leider mussten wir auf die meisten Leckereien bis zum Ziel warten, denn Kartoffelsalat ist nicht unbedingt die beste Strecken-Nahrung.

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Unsere Betreuung

Pünktlich um 8 Uhr trafen wir uns also auf dem eigens für diesen Tag gesperrten Postparkplatz in Cottbus. Aus allen Himmelsrichtungen strömten gut gelaunte Läufergruppen Richtung Cottbuser Rathaus. Hier konnten die letzten  Teams noch ihre Startnummern holen, Fragen stellen und das bunte Rahmenprogramm rund um den Start genießen. Wir haben außerdem noch unsere Fahrzeuge und uns selbst präpariert, Teamfotos geschossen und versucht unsere Aufregung zu verstecken. Vor allem das Wetter wurde kritisch beäugt. Wird es noch regnen? Reicht das Kurzarm-Shirt oder nimmt man doch lieber das ärmellose Oberteil?

Schon war es 8:45 Uhr und wir machten uns auf zum Start um die Startläufer und natürlich vor allem unsere eigenen Läufer anzufeuern. Die Stimmung war super und Ingo (Team 1) und Jörg (Team 2) kamen gut los. Jetzt galt es für uns übrige Läufer schnell zum Auto zurückzukommen und den ersten Haltepunkt Richtung Peitz noch vor dem ersten Wechsel anzusteuern. Schließlich brauchen unsere Männer bei der langen Strecke und den warmen Temperaturen auch mal einen Schluck Wasser. Und ein wenig Anfeuern und Jubeln hilft natürlich auch.

Im Gegensatz zu den Läufern auf der Strecke hatten wir mit unserem Auto ein paar Probleme im dichten Verkehr voranzukommen. Da am Anfang das Feld noch stärker zusammenhängt und die Autos zeitgleich losfahren müssen, kommt es fast immer zu Verzögerungen und Staus. Dieses Jahr war nochmal zusätzlich der Wurm drin. Wir wissen nicht genau, warum, aber die Polizei ließ uns streckenweise nur sehr langsam weiterfahren. Möglicherweise hat da die Abstimmung nicht richtig geklappt. Unseren ursprünglichen Haltepunkt auf Höhe Lakoma mussten wir dadurch weiter nach hinten verschieben. Das war aber nicht weiter dramatisch und wir haben unsere Läufer noch pünktlich erwischt.

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Fast die gesamte Strecke besteht aus Landstraßen auf denen auch während des Laufs ganz normaler Verkehr herrscht. Die geraden, asphaltierten Strecken, die durch Wald und über Feld und ab und an durch Ortschaften führen, können ziemlich öde sein. Die paar Läufer vor und hinter einem bieten da auch nur begrenzt Abwechslung. Für den Adrenalinkick zwischendurch sorgen aber die Abschnitte auf denen keine Rad – oder Fußwege vorhanden sind und man neben LKW’s und PKW’s laufen muss. Dazu kommt, dass Zielona Gora höher als Cottbus liegt. Auf manchen Teilstrecken geht es dadurch ordentlich bergauf. Das heißt Zähne zusammenbeißen und sich nicht von der schweren Strecke demotivieren lassen. Immer wieder fahren ja auch Teams vorbei oder stehen am Rand. Und die applaudieren und jubeln nicht nur für ihre eigenen Läufer!

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Als kleinen Motivationsbonus kamen einige Freunde und Verwandte aus Saspow mit auf die Strecke. Sie bildeten unseren persönlichen Fanclub und standen mit Banner, Jubelschreien und guter Laune am Straßenrand bereit. Und nicht nur das, sie begleiteten uns auch noch ein gutes Stück der Strecke. Das machte uns schon mächtig stolz.

Am ersten Wechselpunkt in Peitz herrschte wie immer großes Gedränge, denn noch war das Hauptfeld recht dicht beisammen. Hinter dem Grenzübergang wird die Lage dann meistens schon besser und die Favoriten kristallisieren sich heraus. Der erste Wechsel klappte ohne Probleme und die Zeiten passten bis dahin auch. Die Auto-Situation war immer noch nervenaufreibend. Parkplätze waren begrenzt und wer den falschen Moment zum Losfahren abgepasst hatte, blockierte auch mal schnell einen Läufer. Im Laufe der Strecke zog sich das Feld aber wie üblich auseinander und die Wechsel waren dadurch wieder wesentlich entspannter. Auch wenn wir ein- oder zweimal doch ziemlich knapp dran waren. Aber zumindest musste kein Läufer aus dem Auto und direkt auf die Strecke geschubst werden.

Ingo (Team 1) und Jörg (Team 2) hatten auf der ersten und mit über 14 km längsten Strecke schon gut vorgelegt. Sie wechselten in Peitz auf Julia (Team 1) und Olaf (Team 2), die beide ihre angedachten Zielzeiten sogar unterbieten konnten. Deren erste Strecke endete nach 6 km in Tauer, wo es immer noch ziemlich voll war. Julia musste halb über die in der Wechselzone stehenden Autos springen, um auf ihren Bruder Max zu wechseln. Zusammen mit Danilo (Team 2) ging es auf die nächste längere Strecke von rund 9 km.

Der nächste Wechselpunkt und damit mein erster Start war Bärenklau. Die rund 6 km lange Strecke übernahm ich zusammen mit Thomas (Team 1). Viel Zeit zum Einlaufen blieb mir nicht, da kam auch schon Danilo mit unserer Schärpe um die Ecke. Diese wird bei jedem Wechsel übergeben und soll quer über der Schulter getragen werden. Das kann bei der ganzen Schwitzerei ein wenig Überwindung kosten. Aber das Läufervolk ist ja hart im Nehmen. Ich machte mich also auf die Strecke und siehe da, es lief doch besser als befürchtet. Nach unserem Nordseelauf war ich nicht mehr viel trainieren gewesen. Ich hatte zu viel Angst vor muskulären Problemen. Grade noch fröhlich in die Wechselzone gerannt, ereilte mich aber eine böse Zerrung. Den fiesen Schmerzen war auch erstmal nicht mit Schmerzsalbe und lockerem Joggen entgegenzuwirken. Da hieß es einen kühlen Kopf zu bewahren und zu hoffen, dass es später besser wird !

Aber wie erging es dem Rest der Mannschaft? Insgesamt lief es ganz gut, auf den ersten Strecken waren alle noch frisch und durch die vielen Zuschauer motiviert. Die Strecken sind am Anfang auch noch netter, da man kaum bergauf läuft. Mit dem Wetter hatten einige von uns dann schon eher zu kämpfen. Die Temperatur lag zwar nur knapp über 20°C, aber die hohe Luftfeuchtigkeit und die aufgeheizten Straßen ließen unsere Beine doch schwerer werden.

Nach mir erreichte auch Thomas, der noch nicht so viele Wettkämpfe und Trainingsstunden auf dem Buckel hatte wie der Rest des Teams, mit nur leichtem Zeitverzug die Wechselzone in Guben. Da wartete schon die gefürchtete Bergetappe auf die nächsten Läufer. Vom Wechselpunkt am Baumarkt geht die Strecke etwas bergab Richtung Bahnhof, weiter durch die Innenstadt und dann über die Neiße als Grenzfluss zwischen Deutschland und Polen. In Gubin vorbei am Markt heißt es dann Kämpfen. Es geht hier sehr lange immer nur bergauf. Nach jeder Kurve hofft man endlich oben angekommen zu sein und wird jedes Mal wieder enttäuscht. Man hat als Team schon ein schlechtes Gewissen, wenn man mit dem Auto an seinem Läufer vorbei fährt und ihn quasi zurück lassen muss.  Stephan hatte, wie eigentlich immer, diese schwere Etappe in Team 2 übernommen. Er konnte in gewohnter Weise Kilometer um Kilometer stur weglaufen. In Team 1 musste die Strecke Julian übernehmen, der zwar anfangs nicht besonders begeistert war, aber dessen Zweifel am Ende unbegründet waren. Beide haben ihre Sache großartig gemacht und ihre Zeiten wie geplant erreicht.

Mit Absolvieren dieser Strecke hatten wir den deutschen Teil des Laufes bereits überstanden. Unsere Zeiten waren in Ordnung, vor allem Team 2 lag super in der Zeit und nur um wenige Minuten vor Team 1. Der polnische Streckenteil ist aber erfahrungsgemäß der anstrengendere. Hier beginnen die gefürchteten bergauf-Strecken und die Kräfte lassen langsam nach. Motiviert und gut gelaunt blieben wir dennoch. Und so starteten Ingo (Team 1) und Danilo (Team 2) in ihre jeweils zweite Strecke des Tages. Team 1 hoffte die paar Minuten Rückstand wieder aufzuholen. Aber mit Danilo und auf ihn folgend Jörg hatte Team 2 schnelle Läufer am Start. Auf den verhältnismäßig kurzen Strecken konnten weder Ingo noch Max viel Zeit rausholen. Trotzdem wurde der Abstand unserer Teams zueinander wieder geringer.

Meine nächste Strecke war eine kurze Sprintstrecke von etwa 3 km. Die durfte ich zusammen mit meiner Tochter Julia (Team 1) laufen. Eigentlich lief es gut, aber den letzten Kilometer nahm ich etwas Tempo raus. Ich hatte ja noch 6 km auf der letzten Strecke zu laufen und meine Oberschenkelmuskeln verhießen nichts Gutes. Julia war da etwas schneller unterwegs, konnte den Rückstand damit aber nicht mehr groß beeinflussen. Relativ zeitnah kam sie hinter mir in Brzozka an. Da warteten Olaf (Team 2) und Thomas (Team 1) auf ihren Einsatz. Zum Glück wussten die noch nicht, was für eine Strecke sie erwartete. Beide waren Staffelneulinge und haben vermutlich die Strecke, den Lauf und ziemlich wahrscheinlich auch ihr Team verflucht. So wie fast jeder Staffelläufer, der das erste Mal in den Genuss eines unerwarteten Anstiegs auf polnischer Seite kommt. Und das nach einigen bereits geleisteten Kilometern. Die 5 km haben beide trotzdem gut gemeistert. In Nowy Zagor wurde dann wieder gewechselt, hier folgte eine relativ kurze Strecke mit etwas mäßigerem Höhenprofil. Laufen durften die Strecke Stephan (Team 2) und Julian (Team 1) nachdem die beiden sich schon in Guben auspowern mussten.

Mittlerweile hatte jeder nur noch eine Strecke vor sich. Nur noch eine Strecke, dann könnte ich endlich Kaffee, Kuchen und Kartoffelsalat genießen. Das gab nochmal extra Kraft und Motivation. Und die konnte ich auch gebrauchen.

Kurz nach dem Wechsel mit Stephan in Dabie war ich noch guter Dinge. Ich rechnete zwar mit keiner grandiose Zeit, aber hoffte gut über die 6 km durchzukommen. Mit mir zusammen startete wieder Julia aus Team 1, die mindestens genauso motiviert durch die im Auto wartenden Köstlichkeiten war wie ich. Und die vermutlich ähnlich zweifelnd und hoffend in der Wechselzone stand. Die ersten 2,5 km waren noch in Ordnung. Danach ging nichts mehr, meine Oberschenkel waren fest. Verdammt, was nun? Ich konnte doch die Jungs nicht hängen lassen. Die standen schon mit dem Wasserbecher bereit, also lief ich tapfer weiter. Das junge Gemüse saß mir schließlich auch im Nacken. Obwohl Team 1 mittlerweile wieder einen größeren Rückstand zu uns hatte. Das Auto fuhr weiter und ich war gut 3 km auf mich allein gestellt, ich und meine Schmerzen. Rund 1,5 km war nicht viel mehr als Power Walking möglich. Der nächste Ort und damit der Wechsel wollten einfach nicht näher kommen. Plötzlich sprangen meine Beine wieder an und ich lief die letzten Meter sogar wieder relativ flott. Die Zielzeit hatte ich damit nicht erreicht, aber ganz groß war der Schaden nicht. Hauptsache geschafft !  Julia erging es da besser, ihre Beine hielten durch und sie kam in der erwarteten Zeit ins Ziel. Aber auch ihr sah man die geleisteten Kilometer deutlich an. Der letzte halbherzige Versuch eines Sprints gelang auch nur mit der Vorfreude auf den ersten Bissen Kuchen.

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Olaf (Team 2) und Thomas (Team 1) ging es auf ihren dritten Etappe nicht viel besser. Die beiden mussten ebenfalls 5,9 km laufen. Auch Stephan (Team 2) konnte auf seiner letzten Strecke nicht ganz die geplante Zeit halten. Er bewältigte zusammen mit Ingo (Team 1) die letzte längere Strecke über 7 km. Gewechselt wurde in Radomia auf Jörg (Team 2) und Max (Team 1), die nur noch ein kurzes aber steiles Stück hinter sich bringen mussten. In Zielona Góra am Betonwerk wurde dann zum letzten Mal gewechselt, auf unsere Schlussläufer Julian (Team 1) und Danilo (Team 2). Beide kamen sehr gut durch die Stadt und zogen die letzten Kilometer voll durch.

Nach gewohnt verzweifelter Parkplatzsuche am Zielort stellte sich zunächst Team 2 etwa zweihundert Meter vor dem Ziel mit der Saspow Fahne auf, um mit Danilo gemeinsam ins Ziel zu laufen. Schnell wurden noch Fotos gemacht, da lief er schon um die Ecke. Und nun war er da, der Moment, für den sich die ganze Quälerei lohnt! Zu fünft liefen wir unter dem Beifall der Zuschauer und anderen Mannschaften ins Ziel. Mit 08:17:00 h hatten wir unser Vorgabe doch noch unterboten und belegten damit den 43. Platz.

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Zieleinlauf von Team 1

Kurz darauf kam auch unser zweites Team ins Ziel. Mit wehenden Fahnen und erschöpften aber glücklichen Gesichtern liefen die Fünf vom Team 1 ein. Sie erreichten den 52. Platz mit einer Zeit von 08:24:42 h. Damit haben beide Teams ihre Zeiten geschafft und sogar leicht unterboten.

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Im Ziel gab es zur Belohnung eine Medaille und freie Getränke in Form von Bier und Säften. Alle Teilnehmer bekamen außerdem ein schönes Handtuch. Nachdem sich alle etwas erholt und ausreichend Fotos geschossen hatten, ging es ab in die Autos und zum Sportzentrum in Zielona Góra. Endlich, nach einer schnellen Dusche, konnten wir uns der Verpflegung so richtig widmen. Leider kann man nach so einer Anstrengung nicht so viel in sich hinein stopfen, wie man gerne möchte. Der Körper ist nach 9 Stunden Rumgerenne, Aufregung und minimaler Nährstoffzufuhr nicht auf Essen eingestellt. Nach einer ersten Stärkung ging es dann rüber ins Sportzentrum zur Siegerehrung.

In diesem Jahr hatten sich zum Jubiläum die Veranstalter ganz schön ins Zeug gelegt. Es gab einen schönen Empfang mit Büfett. Das Büfett bestand aus verschiedenen Leckereien und Suppen. Außerdem gab es eine Ecke mit kleinen süßen Teilchen und Desserts. Zusätzlich wurde Kaffee und Bier bereitgestellt. Nachdem man sich auch hier gut stärken konnte und mit den anderen Läufern ins Gespräch gekommen war, begannen zunächst Ehrungen der Veranstalter. Ein Paar Urgesteine des Laufes wurden mit Ehrennadeln der Stadt Zielona Gora ausgezeichnet und durften sich in das Goldene Buch der Stadt Cottbus eintragen. Dann folgte die eigentliche Siegerehrung. Team Tomato aus Polen wurde wie bereits in den Vorjahren Gesamtsieger. Bestes deutsches Team wurden die Läufer vom LAC Olympia 88 Berlin auf Platz 2.  Es gab zusätzlich noch viele verschiedene Siegerehrungen mit schönen Pokalen und Preisen. Im Anschluss an die Preisvergaben wurde noch ein zweites Büfett mit leckeren Salaten, Fleischgerichten und Beilagen eröffnet. Nebenbei wurde eine Tombola veranstaltet. Zwar haben wir weder bei der Tombola noch sonst etwas gewonnen, aber am Ende waren wir immerhin pappsatt. Traditionell haben wir uns auf der Rückfahrt nochmal in Zielona Góra verirrt. Glücklich und stolz ging es dann aber doch noch nach Hause.

Am Ende eines anstrengenden Tages zogen wir ein sehr positives Fazit: Es war wie immer ein tolles und aufregendes Erlebnis. Jede Anstrengung hat sich gelohnt! Nirgendwo kann man als Team so zusammenwachsen wie auf den 100 km zwischen Zielona Góra und Cottbus. Zwischen Asphalt und Wechselpunkt, schwitzigen Scherpen und stickigen Autos, zwischen Fluchen und Jubeln, Pfefferminztee und Bananen – hält jeder für den anderen einen Becher Wasser am Straßenrand bereit, brüllt sich zur Not die Seele aus dem Hals, fühlt jeder Einzelne bei den Anstiegen und Kilometern der Anderen mit und bangt um alle verlorenen oder gewonnenen Minuten. Wir hoffen, dass es diesen schönen Lauf auch im nächsten Jahr geben wird und wir wieder mit zwei Teams antreten können. Vielleicht schaffen wir es das nächste Mal auch wieder unter 8 h ins Ziel.

 

 

 

 

 

 

 

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